NebeLebeN

Kennt ihr das:
Ihr verschwindet in den Zwischenwelten.
Weder das Gestern, noch das Morgen, noch das Jetzt ist fassbar.
Ihr könnt andere und euch selbst nicht spüren.
Alles scheint wie unter einer Glocke aus Milchglas:
Alles verschwimmt. Alles ist ganz still und nebelig.

shutterstock_SandraCunningham

Dort – im Nebel – ist die (Aus)Sicht eingeschränkt: Ein Blick vor oder zurück führt zu keinen (neuen) Erkenntnissen. Nur die eigene Hand vor Augen ist sichtbar – wir können uns selbst wahrnehmen, uns selbst erkennen. Wenn wir wollen. Wenn wir mutig sind.

In so einem nebulösen (Gefühls)Zustand erscheint plötzlich alles so unsichtbar, nebensächlich, sinnentleert. Und alles was bleibt, ist die Frage: WOZU? Wozu bin ich hier? Was ist der Sinn in meinem Leben? Wonach strebe ich? Wofür brenne ich? Und wer ist das Ich? Wer bin Ich?

Sich in solchen stillen Momenten mit der Leere – vielleicht auch der eigenen – zu verbinden und sich selbst dabei ganz pur zu begegnen – zu spüren, was da wirklich in einem ist und vorgeht – empfinde ich als eine der schwierigsten Dinge im Leben. Denn es sind nicht die leisen oder die lauten Begebenheiten in denen wir unser Selbst erfahren – hier lernen wir unsere (An)Teile kennen – sondern die Stille, die Leere, der Nebel.

Wirklich erkennen wir uns in den Zwischenwelten, wenn weder Gestern, noch Morgen, noch das Jetzt von Bedeutung sind, wenn die Ablenkungen des Alltags verstummen, wenn alles verschwimmt, alles ganz still und nebelig ist. Denn dann ist alles was wir wahrnehmen können unser Selbst.

Und das innere Licht, die Sonne bricht durch den Schleier des Vergessens wer wir wirklich sind.

Und der NebeL verkehrt sich ins LebeN.

Also lasst uns mutig sein, die Augen schließen und nach Innen lauschen. Es lohnt sich.
Eure Belinda

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