Begegnung

Ich hatte heute die Begegnung meines Lebens.

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Ja, anders kann ich es gar nicht beschreiben bzw. sind das eben genau die Worte, welche mir zu der folgenden Begebenheit in den Sinn kommen:

Ich war gerade von einem Flur auf dem Weg in den nächsten zum Mittagessen, als mir ein männliches Wesen von der Treppe entgegenkam. Tja und was dann passierte, habe ich wirklich noch nie in meinem Leben erlebt:

Unsere Blicken wurden wie magnetisch voneinander angezogen und waren auch nicht mehr in der Lage sich voneinander zu lösen bis wir aneinander vorbei waren.

Danach traf ich direkt auf meine Kollegin, welche mir mitteilte, dass er sich gerade zu mir umgedreht hatte und ganz rot wurde und das ich das im Übrigen auch sei (Anmerkung der Redaktion: Ich werde sonst nie rot, nicht mal beim Sport.) Ich kann gar nicht beschreiben in was für einem Zustand ich mich seit diesem Blickkontakt befunden habe. Ich glaube berauscht trifft es am ehesten. Dieses Gefühl, welches diese Begegnung in mir ausgelöst hatte, ließ mich weiter im Gang stehen und während eines Gespräches mit meiner Kollegin nach ihm Ausschau halten. Und dann passierte, was wohl typisch für mich ist:

Wenn ein Gefühl, eine Idee etc. von mir Besitz ergreift, denke ich nicht mehr nach, sondern fließe mit dem Leben und gebe dem Impuls nach.

Und so ging ich wieder zurück von dem einen Flur in den anderen – er war gerade dabei ein Büro zu verlassen – direkt auf ihn zu:

Ich: Hi, entschuldige kann es sein, dass ich wir uns von irgendwo her kennen? Ich bin grade irgendwie voll an dir hängen geblieben?

Er: Ja das ging mir genauso und hab ich auch schon überlegt. Wie heißt du denn?

Ich: Ich heiße Belinda. Ich arbeite da drüben im Flur,. Warst du da schon mal?

Er: Belinda. Nein, war ich noch nicht.

Ich: Und wie heißt du und was machst du?

Er: Ich heiße A und promoviere am Fachbereich.

Ich: Ah ok. Ich fand’s auf jeden Fall schön.

Er: Ja, ich auch.

Ich: Na, wenn du Lust hast, können wir ja mal was Trinken gehen.

Er: (legt seine Hand auf meinen Rücken und lächelt) Ja klar. Wo finde ich dich denn?

Ich: Drüben am Ende des Flurs, im Zimmer 117. Aber du findest mich auch auf der Homepage.

Er: (lächelt) Ok. Dann tschüss.

Ich: (lächelt – wie schon die ganze Zeit) Tschüss.

Unsere Wege trennten sich wieder. Das Adrenalin rauschte durch meine Adern und das mein Arzt bei meinem Herzschlag bedenklich mit dem Kopf geschüttelt hätte, bleibt ausser Frage.

Normalerweise bin ich jemand der jeden – egal ob Männlein oder Weiblein – von oben bis unten, von innen und außen screent, alles anschaut, beobachtet, analysiert und sich so ein Bild macht. Aber ich habe mir weder seine Hände, noch seine Schuhe, seine Klamotten oder seine Tasche etc. angeschaut. Folglich kann ich euch nichts über ihn sagen, außer das er blonde, kurze Haare und klare, blaue Augen, ein schönes Lächeln und eine angenehme Stimme hatte. UND eigentlich reagiere ich gar nicht auf helle Männer. ABER das Leben hat mich heute eines besseren belehrt.

Ich bin immer noch ganz berauscht von dieser Begegnung, die ein sehr guten Start in das neue Jahr im Bereich der zwischenmenschlichen Liebe bei mir einläutet. Und so schwebe ich auf meiner Wolke davon in mein Wochenende und bin gespannt, was das Leben und die Liebe als nächstes für mich bereit halten.

Von der Wolke winkend flog sie davon 🙂
Eure Belinda

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6 Kommentare zu “Begegnung

  1. Liebe Klara, das freut mich für dich 🙂 Vor allem weil du den Weg, den ich gerade gehe bereits durchgemacht hast. ICh wünsche dir alles Glück dieser Welt!

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