wie (un)passend

Immer wieder beobachte ich in meinem Umfeld Paarungen die sich gefunden und zusammengeschlossen haben, aber nicht wirklich glücklich miteinander zu sein scheinen bzw. glücklich machen.

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Ein Freund von mir ist z.B. seit fast drei Jahren mit einer Frau zusammen, die er unheimlich mag – ja vielleicht sogar liebt und mit der er sehr gerne gemeinsame Zeit verbringt. Allerdings zweifelt er ständig an dieser Beziehung, weil er sich nicht 100 % sexuell von ihr angezogen fühlt und auch menschlich von ihr nicht in dem Maß gefordert wird, wie er sich das vorstellt. Aber er ist dennoch mit ihr zusammen und der Zusammenzug steht kurz bevor. Warum ist er also mit ihr zusammen? Warum gibt es immer noch so viele Bindungen, in denen sich die Partner nicht gut tun und/oder glücklich mit einander oder sich selbst sind? Mir scheint zu den häufigsten Gründen gehört die Angst.

Angst davor allein zu sein.
Angst zu sich selbst zu stehen.
Angst den anderen zu verletzten.
Angst vielleicht doch nicht die richtige Wahl zu treffen.

Aber: Ist Angst ein guter Berater?
Ich denke nicht.
Ehrlichkeit dagegen schon. Ehrlichkeit sich selbst und auch seinem Partner gegenüber.

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Daher will ich mich hier gar nicht ausnehmen. So habe ich in meiner Vergangenheit sicherlich auch die ein oder andere intensive Begegnung gehabt, die mir und meinen Herzen nicht gut getan haben. Meiner Entwicklung jedoch sehr. Denn jede Erfahrung, egal welche Färbung -ob positiv oder negativ – sie auch hat, birgt immer auch einen Mehrwert für unsere eigene Entwicklung in sich. Dennoch oder gerade wegen dieser Ehrlichkeit mir selbst und meinem Partner gegenüber, habe ich mich auf kurz oder lang jedoch immer aus solchen Verbindungen heraus gelöst und das Beste für mich und meine Entwicklung mitgenommen. Denn seien wir mal ehrlich (mit uns):

  1. Das Leben ist viel zu kurz, um es an jemanden zu verschwenden, der einem nicht gut tut.
  2. Wir dürfen uns ausschließlich mit Menschen umgeben, die uns gut tun.
  3. Wir sind wertvolle Geschöpfe, die das Höchste und Beste verdient haben.
  4. Wir dürfen glücklich sein.
  5. Es darf uns gut gehen.

Und auch wenn es uns noch so schwer fällt, über den eigenen Schatten zu springen, Farbe zu bekennen, ist es wesentlich anstrengender eine Fassade aufrechtzuerhalten als die Mauern einzureißen und dann endlich wieder den hoffnungsvollen Horizont zu sehen.
Mit allen Facetten des Lebens, die schillernd auf uns warten.
Mut wird immer belohnt. Mit Leben – selbstbestimmt und freudvoll.

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3 Kommentare zu “wie (un)passend

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